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Geschichte

09.11.1905
Die Königlich-preußische Regierung in Arnsberg fordert die Stadt Lippstadt auf, eine Hilfsschule einzurichten. Die beiden Lippstädter Volksschulen – die evangelische Wilhelmschule und die katholische Friedrichschule – sind zunächst dagegen.

01.04.1908
Die Lippstädter Hilfsschule wird gegründet, es werden Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen unterrichtet.Einziger Lehrer und damit Schulleiter wird Franz Kesting. Die einklassige Schule wird in der Turmschule – am Turm der Nicolaikirche – untergebracht. Der Unterricht findet vormittags und nachmittags statt.

 

 

 

1910
29 Schüler aus sechs verschiedenen Altersstufen werden an der Hilfsschule unterrichtet. (Amtliche Höchstgrenze: 25)

Ostern 1919
Adolfine Schäfers wird als zweite Lehrkraft eingestellt.

1920
Es wird eine zweite Klasse gebildet. Klasse I: 20 Schüler, Klasse II: 17 Schüler. Der Unterricht findet im Schichtbetrieb statt, da zunächst kein weiterer Raum zur Verfügung steht.

03.05.1933
Feier zum 25-jährigen Jubiläum

01.04.1934
Schulleiter Franz Kesting tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde zunächst Lehrer Sasse.

Anfang 1945
Der Schulbetrieb muss wegen Kohlemangels eingestellt werden.

01.04.1945
An diesem Ostersonntag wird Lippstadt von amerikanischen Truppen besetzt, die Schulen werden bis zum 18.12.1945 geschlossen.

01.09.1951
Herr Esleben wird Leiter der Lippstädter Hilfsschule.

1950-1954
Die Hilfsschule wird dreiklassig. Es unterrichten drei Lehrkräfte und eine Hilfskraft. Der Unterricht muss wegen Raummangels in drei Schichten abgehalten werden.

25.05.1951
Durch Ratsbeschluss erhält die Lippstädter Hilfsschule ihren heutigen Namen: Pestalozzischule.

1955
Die Pestalozzischule zieht von der Turmschule in ein Gebäude der damaligen Nicolaischule zwischen Kloster- und Kolpingstraße – heute Park des ehemaligen Klosters St. Annen- Rosengarten.

1956
Die Pestalozzischule verfügt über nunmehr vier Räume, in denen 51 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen unterricht werden.

01.04.1956
Hauptlehrer Erwin Nieder übernimmt die Leitung der Pestalozzischule.

 

 

23.07.1958
Feier des 50-jährigen Bestehens der Pestalozzischule

1961
110 Schülerinnen und Schüler werden in fünf Klassen unterrichtet.

01.06.1962
Erwin Nieder wird zum Rektor an einer Sonderform der Volksschule ernannt.

1963
Ottilie Hoischen wird erste Konrektorin der Pestalozzischule (bis 1966).

1965
Die Bezeichnung „Hilfsschule“ wird bundesweit abgeschafft und durch „Schule für Lernbehinderte (Sonderschule)“ ersetzt.

1967
Umzug in das Gebäude der ehemaligen Marienschule an der Fleischhauerstraße

 

1968
Herr Schuchart wird Konrektor (bis 1970).

1970
Erstmals wird eine Vorklasse eingerichtet.

1971
Marlies Schröer wird Konrektorin.

01.08.1973
In Anröchte wird eine Außenstelle eingerichtet – wegen Lehrermangels mit zunächst nur einer Klasse.

1975
Umzug in den Neubau mit einer teilbaren Großturnhalle und einem Lehrschwimmbecken an der Ulmenstraße Auflösung der Außenstelle in Anröchte.

 

 

1976
Mit 428 Schülerinnen und Schülern in 24 Klassen erreicht die Schülerzahl den bisherigen Höchststand.

1976/77
Im Rahmen eines Schulversuchs wird erstmals eine Klasse 10 eingerichtet, die Schüler mit Sonderschulabschluss zum Hauptschulabschluss führt.

1979
Nach 23-jährigem Wirken tritt Sonderschulrektor Erwin Nieder in den Ruhestand.

1979
Elmar Lappe wird Sonderschulrektor an der Pestalozzischule.

27.11.1980
Der „Ortsverein zur Förderung Lernbehinderter Lippstadt e.V.“ (heute: „Lernen fördern e.V.“) wird gegründet.

1983
Feier des 75-jährigen Bestehens der Pestalozzischule mit einem Festakt im Stadttheater und einem großen Schulfest.

1983
Einrichtung einer sozialpädagogischen Betreuungsmaßnahme am Nachmittag durch den Verein „Lernen fördern“.

1998
Frau Sonderschulkonrektorin Marlies Schröer tritt in den Ruhestand.

20.06.1998
Die Pestalozzischule feiert mit einer Projektwoche und einem Tag der offenen Tür ihr 90-jähriges Bestehen.

1999
Brigitte Günther wird Sonderschulkonrektorin.

Oktober 1999
Projektwoche „Zirkus,Zirkus“.

Juni 2000
Schüler und Schülerinnen der Pestalozzischule sind Gewinner des Energie-sparprojekts „fifty-fifty“ der Stadt Lippstadt und der Volksbank und dürfen kostenlos zur EXPO nach Hannover fahren.

Oktober 2000
Die Pestalozzischule beteiligt sich an dem Projekt „Schule ohne Rassismus“

Dezember 2000
Erstmals gestalten Kinder der Pestalozzischule einige Fenster für den großen Adventskalender am Rathaus.

Juni 2001
Der Verein „Lernen fördern“ feiert mit einem bunten Fest sein 20-jähriges Bestehen.

Juli 2003
Im Rahmen des Projekts „Mural Global“ tritt die Schulband in der Stadt öffentlich auf, und es entsteht über dem Eingang der Pestalozzischule ein großformatiges farbenfrohes Fliesenmosaik.

August 2003
Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule nehmen erstmalig im Kreis Soest an einem Diagnose- und Trainingsseminar der INI teil.

07.-09. Juni 2004
Die Pestalozzischule ist Gastgeber für die Mitglieder des Comenius-Projektes.

Die Pestalozzischule nimmt im Rahmen des Comenius-Programms Kontakt zu Schulen in Österreich, Ungarn, Finnland und Irland auf; Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk jeweils eines darstellenden Künstlers der verschiedenen Länder sein.

seit 1.8.2014

Die Schule Im Grünen Winkel hat ihren neuen Standort bezogen. Am Rande des Grünen Winkels, am Johannes-Westermann-Platz 8 im Gebäude der ehemaligen Wilhelmschule fühlen sich alle wohl. Mit dem Umzug verbunden ist die Änderung des Schulnamens von „Pestalozzischule“ hin zu „Schule Im Grünen Winkel“.